Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs der KRISENberater für Juli, 2009.
21.7.2009 von Novakovic Dejan.
Autor: Dr. Herbert A’ziem Laa, Köln
Im zweiten Teil der „Trilogie“ geht es um die Neuausrichtung in Krisensituationen. Eine Krise birgt immer die Möglichkeit in sich, neue Wege zu gehen und das Alte, das nicht mehr funktioniert hinter sich zu lassen. Im ersten Teil ging es um den Sinn von Krisen, im dritten Teil geht es um die Durchführung.Phasen der Krisenbewältigung
Üblicherweise kennt man vier Phasen der Krisenbewältigung. Die erste Phase ist der Schock. Kommt es zu einer ernsthaften Krise, geraten die Menschen üblicherweise in einen Schockzustand. So wie die Maus vor der Schlange. In dieser Phase „geht gar nichts mehr“. Man ist handlungsunfähig.
Wenn man langsam aus diesem Schockzustand aufwacht, kommt man in die zweite Phase. Durchtauchen. Man geht davon aus, dass die Krise irgendwann zu Ende sein wird und man dann zum üblichen Alltagsleben zurückkehren kann.
Diejenigen, die erkennen, dass die Krise nur dann zu Ende ist, wenn man sie selbst beendet, kommen in die dritte Phase. Sie sehen die Krise als Chance und machen das Beste daraus. In dieser Phase geht man immer noch davon aus, dass man den alten Zustand wieder herstellen kann. Das sind jene, die retten, was zu retten ist und dafür kämpfen. In unserer Zeit etwa die Politiker, die durch Konjunkturpakete die Wirtschaft und das Geldsystem retten wollen. Oder diejenigen Führungskräfte, die durch neue Strategien und harte Controlling Maßnahmen das Unternehmen zu retten versuchen.
Erst wenn man erkannt hat, dass alle Rettungsmaßnahmen letztendlich nichts nützen, kommt man in die vierte Phase. Man geht einen neuen Weg. Erst dann, wenn man erkannt hat, dass jede Ära ein Ende hat, so wie jedes Leben mit dem Tod endet, ist man bereit für einen neuen Weg. Keine Hochkultur, kein Unternehmen, sei es noch so groß, hat es jemals geschafft, ewig zu leben. GM ist ein gutes Beispiel. Vor 20 Jahren hatte das einst größte Unternehmen der Welt 538000 Mitarbeiter. Nach Beendigung des Insolvenzverfahrens sollen es noch 68500 sein. Was auch immer mit GM geschieht, es ist in keinem Fall mehr das, was es früher war. Diejenigen, die die Zeichen der Zeit erkennen, gestalten sie neu. Das ist ein uraltes Grundgesetz, das sich auch niemals ändern wird. Neugestaltung bedeutet alle Rettungsversuche aufzugeben und einen grundlegend neuen Weg zu gehen, den man noch nicht kennt. Das ist wahrer Pioniergeist.
Pioniergeist ist keine Verstandessache, sondern eine Herzenssache. Pioniergeist bedeutet nicht mehr an dem, was man erreicht hat zu hängen, sondern sich total für einen neuen Weg einzusetzen. Sei es nun für das eigene Leben, ein Unternehmen, einen Staat, was auch immer. Einen solchen Weg einzuschlagen ist natürlich kein Sonntagsspaziergang im Park, sondern ein Weg durch den Dschungel.
Zum Pionier wird man nicht, indem man sich der Angst und dem Druck beugt. Beugt man sich der Angst und dem Druck, kommt man immer wieder in die alten Muster. Man verfällt immer wieder in den Mechanismus das Erreichte erhalten zu wollen, arbeitet hart daran, und scheitert letztlich. Es ist unser Verstand, der uns in diesen Mechanismus bringt, er hält an alten Vorstellungen fest und glaubt nicht daran, dass wir eine bessere, viel schönere Welt gestalten können.
Wie schwer es ist, aus diesen Muster auszusteigen, zeigt eine kleine Übung. Auf folgender Website http://www.visionintoaction.de/2007/10/31/linke-rechte-gehirnhaelfte/ sehen Sie eine Tänzerin. Sie dreht sich beim Tanzen in eine Richtung. In welche Richtung sie sich dreht, hängt allerdings davon ab, welche Gehirnhälfte man aktiviert hat. Sieht man die Tänzerin im Uhrzeigersinn drehen, ist die rechte Gehirnhälfte (Intuition) aktiv. Sieht man sie gegen den Uhrzeigersinn drehen, ist die linke Gehirnhälfte (Logik) aktiv.
Versuchen Sie nun „die Drehrichtung zu ändern“. Sie können während des Hinsehens die Tänzerin einmal nach links und einmal nach rechts drehen lassen. Dies funktioniert aber nicht willentlich. Ich kann nicht sagen: „dreh dich jetzt nach links oder dreht dich jetzt nach rechts. Die Drehrichtung kann man nur ändern, wenn es zulässt, den Verstand ausschaltet und sich einer anderen Ebene der Beeinflussung öffnet, die in uns ist.
Darüber hinaus gibt es aber noch eine dritte Möglichkeit. Wenn Sie „über das Drehen“ hinausschauen, werden Sie erkennen, dass sich die Tänzerin immer nur hin und her bewegt. Die Vorstellung, dass sie sich dreht, entsteht im Kopf. Sie ist nicht real. Sie ist eine Fiktion.
Genau das gleiche geschieht in Krisen. Der Kopf interpretiert die Situation, macht „sein eigenes Ding“ daraus und versetzt uns in Angst und Schrecken. Nur diejenigen, die sich davon „nicht beeindrucken lassen“, die auf ihr Herz hören und nicht auf den Verstand, gestalten die Zukunft neu.
Wie kommt man dazu, auf sein Herz zu hören?
Das Herz schreit nicht laut. Die „Stimme des Herzens“ ist eher leise. Man hört sie dann, wenn man sich in Stille begibt, in die Natur, sich nicht von den „Schreckensszenarien“ des Verstandes in die Irre führen lässt. Die Stimme des Herzens braucht Aufmerksamkeit und die ehrliche Absicht Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Die Stimme des Herzens beschuldigt auch niemanden, am wenigsten sich selbst. Die Stimme des Herzens kennt vor allem Mitgefühl und Liebe. Niemand ist zu verurteilen, niemand muss dafür büßen.
Probieren Sie es aus: wenn in Ihnen das Gefühl und die Vorstellung aufkommt, ich muss unbedingt das und das tun, sonst geschieht was Furchtbares. Gehen Sie in einer solchen Situation in den Wald, an einem See oder sonst wohin in die Natur. Setzen Sie sich hin, nehmen Sie die Stille und den Frieden der Natur auf, geben Sie ihren Gedanken keine Aufmerksamkeit. Tun Sie das so lange, bis es in Ihnen still geworden ist. Dann meldet sich die Stimme des Herzens. Wenn sich die Stimme des Herzens meldet, wird es in Ihnen ruhig, statt irgend etwas tun zu müssen, kommen neue Ideen, neue Sichtweisen.
Ein Freund von mir kam eines Tages völlig aufgelöst zu mir. „Alle meine Schlüssel sind weg“, sagte er ganz aufgeregt. „Nicht nur die vom Haus, sondern auch die vom Büro. Da ist ein Generalschlüssel auch dabei. Man kann überhall hinein, wenn man diesen Schlüssel hat. Ich muss sofort anrufen. Die müssen alle Schlösser austauschen. Gestern war ein Mann bei mir, der meinen Computer neu konfiguriert hat, seit dem ist der Schlüssel weg. Wahrscheinlich hat er ihn genommen.“
„Setzt dich erst mal hin“, sagte ich zu ihm, „in der Hektik, in der du bist, musst du im Augenblick gar nichts tun“. Wir setzten uns gemeinsam hin, schlossen die Augen und wurden zunächst einmal ruhig. Nach einigen Minuten, ging es ihm besser. Er war nicht mehr so aufgeregt. Ich schlug ihm vor, einen kleinen Waldspaziergang zu machen, doch das lehnte er ab, dafür war er doch noch zu aufgeregt.
„Ich gehe nochmals zu mir hoch, ich schaue nochmals in meinen Arbeitszimmer“, sagte er. Nachdem er in seinem Arbeitszimmer ankam, stellte er sich in die Mitte des Zimmers. Auf einmal fiel sein Blick auf eine kleine Tasche. Er holte die Tasche und siehe da, da war der Schlüssel drinnen. Er hatte ihn selbst dort hinein gegeben, weil er am nächsten Tag auf Urlaub fahren wollte. Das hatte er vergessen und sein „Verstand hat ihm diesen Streich gespielt“.
Jeder kann nun für sich selbst überlegen, wie oft er/sie schon in einer vergleichbaren Situation war. Die Fähigkeit in die Stille zu kommen ist die Fähigkeit, sein eigenes Potential, seine eigene Kreativität zu nutzen und damit das eigene Leben zu gestalten.
Das Geld kommt im Gehen
Menschen sagen mir immer wieder: wenn ich Geld hätte, dann würde ich das und das tun. Ich würde mich selbständig machen, ich würde ein Haus bauen, ich würde einen anderen Job machen, ich würde reisen, etc.
Ich sage: man braucht kein Geld, um seine Herzenswünsche zu erfüllen. Wenn man auf die Stimme seines Herzens hört, geht man seinen eigenen Weg. Man wartet nicht, bis man genug Geld hat, um das oder jenes zu tun. Man tut es einfach.
Sämtliche großen Unternehmen auf dieser Erde sind so entstanden. Weder Bill Gates, noch Henry Ford haben darauf gewartet, bis sie genug Geld hatten. Sie fingen einfach damit an. Man geht Schritt um Schritt. Erst den ersten, dann den zweiten, dann den dritten usw. Henry Ford hat 1908 nicht den Ford T mit der Absicht hergestellt, 15 Millionen Fahrzeuge zu produzieren. Das war zu diesem Zeitpunkt jenseits aller Vorstellungskräfte.
Sie müssen jetzt auch keinen Weltkonzern gründen. Was ich mit diesem Beispiel sagen will ist: niemand braucht darauf zu warten, bis man genug Geld oder andere Ressourcen hat, um das zu tun, was einem wirklich wichtig ist.
Jeder kann damit in diesem Augenblick anfangen. Hier und jetzt. Wie? Entscheiden Sie sich dafür, ab jetzt ihrem Herzenswunsch zu folgen. Und zwar nicht willentlich, sondern aus ihrem Herzen heraus. In der Art und Weise, wie man die Tänzerin von der einen Drehrichtung in die andere tanzen lassen kann.
Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihrem Herzenswunsch zu folgen, werden sich Tore auftun. Es werden Menschen in Ihr Leben kommen, die Sie dabei unterstützen. Es werden Hindernisse auftreten, die Sie prüfen, ob Sie es wirklich ernst meinen.
Der 3. Teil der Trilogie beschäftigt sich mit der Umsetzung der Herzenswünsche. Bis dahin wünsche ich Ihnen aufschlussreiche Dialoge mit „Ihrem Herzen“.
Dr. Herber A’ziem Laa
Ich unterstütze Sie bei der Umsetzung Ihrer Herzenswünsche
mail@herbertlaa.com
www.herbertlaa.com (geht Mitte Juli Online)
Geschrieben in Lebenscoaching, Finanzen | Drucken | 1 Kommentar »
2.7.2009 von Novakovic Dejan.
Autor: Dr. Herbert A’ziem Laa, Köln
Dies ist der erste Teil einer „Trilogie“. Ich werde im Abstand von zwei Wochen insgesamt drei Artikel in diesem Forum veröffentlichen, die sich mit dem Thema Krisenbewältigung beschäftigen.
Der Erste Teil beschäftigt sich damit, welchen tieferen Sinn Krisen haben und wie man sie nutzen kann, um daran zu wachsen. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Thema Wirtschaftskrise und Kreativität. Der Dritte Teil beschäftigt sich mit dem Thema Beziehungskrisen Kreativität.
Zur Zeit werben interessanter weise viele von den Unternehmen (vor allem Banken), die viel dazu beigetragen haben, das die Krise entstanden ist damit, das sie einem sicher durch die Krise führen.
Die Konsumenten werden oft für Dumm verkauft und sind es auch, wenn sie sich für dumm verkaufen lassen.
Eine Krise ist im Grunde genommen eine sehr heilsame Angelegenheit. Krisen dienen dazu, sich dessen bewußt zu werden, was man nicht wahr haben will. Und sie dienen dazu sich von den Dingen zu befreien, die einem nicht mehr länger dienen.
Die derzeitigen Wirtschaftskrise dient uns dazu, zu erkennen, das wir dem Wohlstand nachlaufen, koste es was es wolle. Haben Sie sich schon einmal gefragt, was in Ihrem Leben wirklich wichtig ist und was Sie dafür tun, um es sich zu erfüllen?
Wenn Sie der Frage nachgehen, was im Leben wirklich wichtig ist, kommt man in aller Regel auf Antworten wie der Kontakt mit wertvollen Menschen, die Liebe zu den Menschen, die mit einem durchs Leben gehen, der Zustand des glücklich seins. Das Sprichwort „Geld allein macht nicht glücklich“ ist zwar jedem bekannt, aber wer handelt danach? Die allermeisten Menschen leben nach der Vorstellung, wenn ich genug Geld hätte, dann würde ich das oder das machen. Dann würde ich reisen, einen anderen Job machen, oder vielleicht sogar gar nicht arbeiten, dann würde ich mir ein anderes Auto kaufen, ein anderes Haus usw.
Ich möchte Sie mit diesem Artikel dazu aufrufen, aus den Vorstellungen auszusteigen, das andere Menschen oder Umstände für die Erfüllung Ihres Glücks verantwortlich sind. Sie sind es nicht. Sie allein sind für die Erfüllung Ihres Glücks verantwortlich. Glück und auch materieller Wohlstand stellen sich ein, wenn Sie selbst die Verantwortung dafür übernehmen.
Die üblichste Form nicht die Verantwortung zu übernehmen ist der sogenannte Aktionismus. Wenn irgend etwas nicht so läuft, wie man es gerne hätte, verfällt man ganz leicht in einen Aktionismus. Man versucht das Problem, das man hat durch Mehrarbeit zu bewältigen.
Ich hatte zehn Jahre lang ein Unternehmen, das Bilderrahmen produzierte. Anfangs ging alles leicht und gut. Dann kam der Preisverfall durch Fernost Importe. Meine Produkte wurden auch billiger. Ich habe das durch Mehrproduktion und Mehrarbeit kompensiert. So lange, bis ich nicht mehr konnte. Am Ende habe ich mich natürlich gefragt, warum ich so viele Jahre fast Tag und Nach gearbeitet habe um am Ende nur Schulden zu haben.
Das gleiche geschieht mit den Kindern, denen man hinterherläuft, damit sie aufräumen, ihre Hausaufgaben machen, etc. Natürlich ist es auch so mit den Mitarbeitern, denen man ständig hinterherlaufen muß, weil das und jenes nicht gemacht ist.
Die cleveren Menschen setzen sich an ihrem Schreibtisch und machen eine Strategie, um nicht in Aktionismus zu verfallen. Sie versuchen die Zukunft zu planen, damit alles ordnungsgemäß abläuft. Was dabei heraus kommt, sieht man in der Politik, bei den Banken und Versicherungen und den Wirtschaftsunternehmen. Man hält so lange am Plan fest, bis man nicht mehr festhalten kann. All die Schuldzuweisungen an anderen und auch oft an sich selbst, nicht richtig gehandelt zu haben führen letztlich nirgends wohin.
Was hilft es irgend jemand die Schuld für die herrschende Wirtschaftskrise zu geben? Das hilft niemandem. Im Gegenteil man vergeudet seine Zeit in endlosen Diskussionen, wer welche Schuld hat.
Was also tun?
Die Antwort lautet: sich auf sich selbst besinnen.
Aber was ist das und wie geht das?
Sich auf sich selbst zu besinnen bedeutet aus dem Hamsterrad, in dem man sich befindet, auszusteigen. Wenn Sie meinen, Sie müßten noch das und das tun, den einen oder anderen noch anrufen, dieses oder jenes Schriftstück noch fertigstellen. Was geschieht, wenn Sie es nicht tun?
Sie werden erkennen, wie es im Kopf nur so zu arbeiten beginnt. Wenn ich das nicht tue, dann wird dieses oder jenes schreckliche geschehen. Unser Verstand ist unheimlich darin trainiert, Schreckens Szenerien zu konstruieren. Was alles geschieht, wenn man das nicht tut, was man meint tun zu müssen.
Wenn man einen Unfall hat oder krank wird, ist man gezwungen zu erkennen, was dann geschieht. In den meisten Fällen nichts besonderes. Die Mitarbeiter übernehmen plötzlich Verantwortung, die Kinder werden selbständig, viele der Probleme lösen sich von selbst. Fast nie tritt das ein, was der Verstand sich schreckliches ausdenkt.
Warum aber tut der Verstand das, wenn es ohnehin nicht hilfreich ist?
Er tut es, weil er getrieben ist von den Gefühlen, die wir nicht fühlen wollen. Von den Ängsten wie Versagensangst, Angst vor der Zukunft, Verlustangst, den Befürchtungen, den Minderwertigkeitsgefühlen, etc.
All die Gefühle, die wir nicht fühlen wollen sind der Motor für den nicht rasten wollenden Verstand, der unentwegt denken möchte. Dabei ist der Verstand ein schlechter Ratgeber, wenn es darum geht, die Zukunft zu erdenken. Alles was der Verstand kann, ist kategorisieren, benennen, einordnen. Es ist ein wunderbares Instrument, um den Alltag zu organisieren und durchzuführen.
Sobald der Verstand allerdings die Zukunft planen will, geschieht Furchtbares. Er nimmt nämlich die Erfahrungen der Vergangenheit und projiziert sie in die Zukunft. „In Zukunft werde ich diesen Fehler nicht mehr machen, ich werde aufpassen“. Man wird, ohne das man es merkt zum „Schifahrer, der den einzigen Baum auf der Piste umfahren möchte“. In dem sich der Schifahrer aber so sehr darauf konzentriert den Baum nicht zu treffen, fährt er genau in ihn hinein. Das tut der Verstand, wenn man ihm die Gestaltung der Zukunft überläßt.
Viel besser, als der Verstand, ist die Intuition geeignet, die Zukunft zu gestalten. Nachdem mein Unternehmen in Konkurs war, begann ich Soziologie zu studieren. Ich wußte nicht so recht warum, eine innere Stimme sagte mir, das ich diesen Weg gehen sollte. Alle meine Freunde rieten mir ab, weil die Soziologie „ein brotloses Gewerbe“ sei.
Einige Jahre später verdiente ich so viel Geld, wie ich mir nie hätte träumen lassen. Doch das Geld war gar nicht so wichtig. Ich tat endlich das, was mir wirklich Spaß machte. Der Verstand half mir nicht dabei, sondern meine Intuition.
Die Intuition ist das höchste Gut der Menschen. „Unser wahres Analphabetentum ist nicht das Unvermögen, lesen und schreiben zu können, sondern das Unvermögen, wahrhaft schöpferisch tätig sein,“ (Friedensreich Hundertwasser).
Probieren Sie es aus: denken Sie an etwas, das Sie liebend gerne tun würden. Malen Sie es sich aus, in allen Farben und Bildern. Dann fühlen Sie, wie Sie sich fühlen, wenn Sie das tun würden. Fragen Sie sich dann, warum Sie es nicht tun? Welche Antworten tauchen auf?
Wenn Antworten kommen, wie: ich kann das nicht tun, weil ….. Befinden Sie sich im Mangel, im Defizit, im Modus der Problemorientierung. Sie geben die Verantwortung der Umsetzung ihrer Wünsche an andere ab.
Ich behaupte, daß man sich jeden Herzenswunsch erfüllen kann, den man sich erfüllen möchte, ungeachtet dessen, ob man genug Geld oder Zeit dazu hat. Alles was man tun muß, ist
Wir sind so sehr darauf „programmiert“ uns mit dem was alles nicht geht und wo überall die Probleme sind zu beschäftigen, daß wir unsere Fähigkeiten der Kreativität vollkommen verlernt haben. Zur Umsetzung der meisten unserer Wünsche braucht man kein Geld oder mehr Zeit, sondern die eigene Entscheidung und die eigene Kreativität, das was man möchte zu verwirklichen.
Fragen Sie sich doch einmal, wie oft Sie sich am Tag damit beschäftigten, warum etwas nicht geht und warum man das, was man wirklich möchte nicht verwirklichen kann?
Der 2. Teil der Trilogie beschäftigt sich mich der Wirtschaftskrise und Kreativität.
Bis dahin wünsche ich Ihnen eine wertvolle und aufschlußreiche Reflexion über sich selbst.Dr. Herber A’ziem Laa
Ich unterstütze Sie bei der Umsetzung Ihrer Herzenswünsche
mail@herbertlaa.com
www.herbertlaa.com (geht Mitte Juli Online)
Geschrieben in Lebenscoaching | Drucken | 1 Kommentar »